Schneller produzieren mit mehr Agilität

Schneller produzieren mit mehr Agilität

Jan 6, 2018 Ratgeber by Christian

Damit ein Unternehmen langfristigen Erfolg erzielen kann, sind Anpassungen an die immer weiter zunehmende Digitalisierung unumgänglich. Dies erfordert ein hohes Maß an Innovationsbereitschaft und Handlungsfähigkeit. Dies setzt eine gute und umfassende Software zur Planung und Steuerung der Aufträge voraus.

Ein Beispiel für umfängliche Agentursoftware am Markt ist hellohq (https://www.hellohq.io/) Neben der Software müssen Arbeitsabläufe durch Agilität flexibler gestaltet werden. Eine Methode um effektiv Zeit in den jeweiligen Prozessen einzusparen ist die Bildung von crossfunktionalen Teams. Auf diese Weise werden alle Arbeitsschritte von einem einzigen Team durchgeführt. Mögliche Probleme können direkt bei ihrer Entstehung erkannt und somit schneller gelöst werden. Außerdem gelingt eine Verkürzung der Produktionszyklen dadurch, dass keine Teile aus anderen Abteilungen zugeliefert werden müssen und das Team daher in seiner Geschwindigkeit produzieren kann.

Nur wenn das Unternehmen die Grundlage für agiles Arbeiten bereitstellt und die Mitarbeiter diesbezüglich Fähigkeiten mitbringen, kann eine agile Wirkung erzielt werden. Crossfunktionale Teams organisieren sich selbst, jedes Mitglied ist Spezialist in seinem Fachgebiet. Das Team trägt die gesamte Verantwortung, was eine höhere Erfolgsquote zur Folge hat, da keine Aufgaben voneinander abgegrenzt werden. Jeder trägt Verantwortung, auch außerhalb seines Fachgebiets. Der aktuelle Stand einzelner Produktionsschritte kann jederzeit von jedem Teammitglied eingesehen werden, denn absolute Transparenz gehört zur obersten Priorität.

Wichtig für ein optimales Ergebnis ist, dass alle erforderlichen Kompetenzen innerhalb eines Teams abgedeckt sind. Bringen Teammitglieder ein breites Fachwissen über ihr Gebiet hinweg mit und können daher mehr Aufgaben übernehmen, wirkt sich dies positiv auf die Agilität aus.

 

Auf der Grundlage einer sogenannten Team-Skill-Matrix lässt sich ein Team ermitteln, das hinsichtlich seiner Kompetenzen miteinander harmoniert. Konkret werden hierbei die Reifegrade potenzieller Partner den notwendigen Aufgaben zugeordnet. Der Reifegrad beschreibt die Tiefe des Fachwissens jedes Mitglieds hinsichtlich einer Tätigkeit.

Ein gut funktionierendes Team sollte in jedem Teilbereich einen Experten vorweisen können. Damit beispielsweise krankheitsbedingte Ausfälle problemlos überbrückt werden können, ist ein breites Kompetenzspektrum über das eigene Fachgebiet hinaus empfehlenswert.

Diese Situation wird durch die T-shaped Skills bildlich dargestellt.

Dabei stellt die vertikale Linie des Buchstaben T das eigene Fachgebiet dar. Die horizontale Linie bildet das breite Kompetenzsspektrum ab. Ein umfassendes Kompetenzsspektrum kann nicht unmittelbar erworben werden, es ist vielmehr das Ergebnis mehrjähriger Erfahrung. Nur wenn grundlegendes Interesse und stetige Lernbereitschaft vorhanden sind, kann ein solches Wissen überhaupt erst geschaffen werden.

Findet regelmäßiger Austausch zwischen einzelnen Bereichen auf der Grundlage permanentem Willen das eigene Wissen zu erweitern statt, werden umfassendere Kenntnisse erworben. Gegenseitige Weiterbildungen und gemeinsame Leistungsbereitschaft machen effizienteres Arbeiten möglich.

Der Erwerb eines breiten Kompetenzsspektrums ist anfangs zwar mühsam und zeitintensiv, wird sich aber später schneller als gedacht amortisieren. In einem Langzeitprozess gewinnt das Unternehmen am wertvollsten Gut, nämlich reinem Fachwissen.

ByChristian

Christian ist der Gründer und Autor von revue-magazine.net. Seine Spezialgebiete liegen im Bereich Politik, Wirtschaft, Finanzen & Bildung.

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